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Jakobsweg und Ruta de las Espéculas (Route der Espéculas // Pilgerabzeichen)

Das Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela ist das Ziel, wobei jedoch die Pilger auf den Etappen durch die Provinz Huesca herzlich empfangen und durch die romanische Kunst der Dörfer entlang der Strecke in Staunen versetzt werden.

Eine Pilgerfahrt nach Santiago ist mit Härten und Entbehrungen verbunden und lässt die Pilger zu sich selbst finden. Auf ihrer traditionellen Route, die von Frankreich kommt und über die Pyrenäen führt oder auf den Seitenwegen der Provinz, die letztendlich auf den Hauptweg treffen, genießen die Pilger einen herrlichen Ausblick und spektakuläre Landschaften.

Mit dem Jakobsweg steht die Ruta de las Espéculas (Route der Pilgerabzeichen), die den Besuchern das Ritual des Pilgers näher bringt, in enger Verbindung. Wenn die Pilger an einem Jakobiner-Hospital anhielten oder eine Kirche oder Heiligtum besichtigten, wurden ihnen ein gestanztes Bleiabzeichen ausgehändigt, das sie bei Ankunft in Santiago als Pilger auszeichneten. Huesca hat sich sehr darum bemüht, diese Route zu kennzeichnen, da damit der genaue Verlauf des Jakobswegs hervorgehoben wird.

CAMINO DE SANTIAGO (JAKOBSWEG)

Den Jakobsweg zu beenden, ist nicht nur eine Busse, die man sich auferlegt und vor der man bei Erreichen des Grabs des Apostels erlöst wird. Es handelt sich dabei um eine magische interne und externe Reise, auf der die Spuren der Vergangenheit den Pilgerweg zu einer historisch-künstlerischen Route machen. In der Provinz von Huesca zwischen dem bekannten französischen Weg, in dem die verschiedenen Nebenwege zusammenlaufen, die es ermöglichen, Santiago von egal welchem Punkt aus zu erreichen.

Der französische Weg erreichte Huesca über den Pass von Somport. Aufgrund dessen findet man heute entlang der Route, die durch Orte Candanchú, Canfranc, Villanúa, Castiello de Jaca und die Stadt Jaca - teilweise auf alten römischen Straßen - verläuft, romanische Kirchen bzw. Ermitagen sowie Reste mittelalterlicher Burgen. Ab dort setzt sich der Weg über Santa Cilia de Jaca, La Canal de Berdún, Arrés, Mianos, Artieda und Ruesta fort.

Eine weitere Route, die bei den Pilgern Beliebtheit erfreut, ist der Weg, der am Kloster Montserrat (Katalonien) beginnt. Dieser Weg verläuft durch Tamarite, Monzón, Berbegal, Tierz, Huesca, Bolea, Loarre und den Bahnhof von Santa María de la Peña bis zum Kloster San Juan de la Peña, von wo aus man Santa Cilia de Jaca über Santa Cruz de la Serós erreichen kann. Auch diese Wegstrecke ist von romanischen Kultstätten gekennzeichnet.

RUTA DE LAS ESPÉCULAS (ROUTE DER PILGERABZEICHEN)

Die Espéculas oder geprägte Abzeichen wurden den Pilgern übergeben und sind heute ein weiterer Zeuge des umfangreichen Wegenetzes, das sich mit der Hauptroute nach Santiago de Compostela vereinte. Auf dieser Route sind einige Orte erwähnenswert, da sie von den Pilger im 12. bis 17. Jahrhundert durchquert wurden. Dazu gehören die Ermitage Nuestra Señora de Salas in Huesca, die Kathedrale von Roda de Isábena, das Kloster von Pueyo de Barbastro, die Ermitage Santa María de la Peña de Anié oder die Ermitage San Martín de la Val d'Onsera in der Sierra de Guara.

 

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